KfW-Förderung und Finanzierung einer Pelletheizung

Neben der Bafa-Förderung bieten sich für eine Pelletheizung oder einen neuen Pelletofen auch die Förderprogramme der staatlichen KfW-Bank an. Allem voran dann, wenn es an der Bafa-Förderung scheitert. Pelletsheizungen in Neubauten werden bekanntlich nicht vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle unterstützt, die KfW-Förderbank sieht jedoch auch für solche Bauvorhaben eine Förderung vor.

Tipp: Angebote für eine Pelletheizung, können Sie kostenlos und unverbindlich auf Pelletheizung-Foerderung.de vergleichen.

„Energieeffizient sanieren“ nach Programmnummer 430

Unter dem Slogan „Energieeffizient sanieren“ bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau zahlreiche Förderprogramme an. Im Programm 430 übernimmt die KfW-Bank etwa einen prozentualen Anteil der förderfähigen Investitionskosten. Damit unterstützt der Staat Bauvorhaben, die größtenteils vom Verbraucher selbst finanziert werden. Wie hoch die maximale Förderung für eine Holzpelletheizung liegt, das zeigt die nachfolgende Tabelle:

Effizienzhaus-Klassifizierung

förderfähige Investitionskosten

maximale Förderung

Effizienzhaus 55

17,5 Prozent

13.125 Euro

Effizienzhaus 70

15,0 Prozent

11.250 Euro

Effizienzhaus 85

12,5 Prozent

9.375 Euro

Effizienzhaus 100

10,0 Prozent

7.500 Euro

Effizienzhaus 115

7,5 Prozent

5.625 Euro

Wie sich herausstellt, spielt bei der Höhe der förderfähigen Investitionskosten vor allem das KfW-Effizienzhaus eine Hauptrolle. Darin sieht die Förderbank nämlich ihre Aufgabe: Wohneigentum so effizient wie möglich machen. Folglich gelten besonders effiziente Pelletöfen oder -heizungen auch als besonders förderungswürdig. Gänzlich entfällt die KfW-Förderung nur für gewerblich genutzte Flächen, Ferien- wie Wochenendhäuser und bereits vollendete Bauvorhaben.

Auch Wohneigentum, dessen Bauantrag oder -Anzeige nach dem 01. Januar 1995 eingereicht wurde, bleibt außen vor. Sollte all dies nicht zutreffen, erfolgt die Förderung per Zahlung aufs Bankkonto. Eine Kredittilgung sieht das Programm nicht vor, genauso wenig ergeben sich andere finanzielle Verpflichtungen gegenüber der KfW-Förderbank. Vermieter können übrigens auch ihre Mietshäuser sanieren und vom Programm 430 profitieren.

„Energieeffizient sanieren“: Kredit statt Zuschuss-Zahlung

Eigentlich handelt es sich bei der KfW-Bank um eine Kreditanstalt. Folglich vergibt die Förderbank auch Kredite. Wem beim Programm 430 die Ausschlusskriterien zu schaffen machen, sollte einen Blick aufs Programm 151 werfen. Dieses bildet nämlich das Pendant zur obigen Förderung und holt all jene ins Boot, die zuvor durchs Raster fielen. Anstatt einer Zuschuss-Zahlung gewährt die KfW-Bank für solche Bauvorhaben ein Darlehen.

Da die KfW-Bank staatlich ist und der Staat erneuerbare Energien fördern möchte, erweisen sich die Kreditkonditionen als besonders günstig. Für jede neue Pelletsheizung vergibt die Kreditanstalt ein Darlehen von maximal 75.000 Euro. So teuer wird selbst eine große Neuanlage selten werden. Wer jedoch neben der Pelletsheizung weitere Baumaßnahmen anstrebt, schöpft die ganzen 75.000 Euro rasch aus.

Neben den niedrigen Zinssätzen gewährt die KfW-Bank eine tilgungsfreie Anlaufzeit von maximal acht Jahren. Ebenso liegt die Zinsbindung bei höchstens zehn Jahren, selbst bei einer Laufzeit von drei Jahrzehnten. Die genauen Konditionen kann man der folgenden Tabelle entnehmen:

Sollzins (Effektivzins) pro Jahr

Laufzeit

Tilgungsfreie Anlaufzeit

Zinsbindung

1,00 Prozent (1,00 Prozent)

8 Jahre

8 Jahre

8 Jahre

1,00 Prozent (1,00 Prozent)

10 Jahre

2 Jahre

10 Jahre

1,00 Prozent (1,00 Prozent)

20 Jahre

3 Jahre

10 Jahre

1,00 Prozent (1,00 Prozent)

30 Jahre

5 Jahre

10 Jahre

Weitere Artikel, die Sie interessieren könnten:

  • BAfA Förderung für Pelletheizungen